Was ist besser? Übernahme versus Neugründung einer eigenen Praxis

In unserer Serie Experten-Talk konnten wir gleich zwei spannende Gesprächspartner gewinnen. Zum einen Dr. med. Michael Sehling, der Anfang der 1990er Jahre eine Arztpraxis gründete und diese seit knapp 28 erfolgreich führt. Zum anderen PD Dr. Jan Bauer, der sich entschieden hat, in diese Praxis einzusteigen. Beide berichten uns von ihren Beweggründen und Perspektiven auf diese Praxis.

Dr. med. Michael Sehling, Facharzt für Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin und Sportmedizin. Zusatzausbildung in Reise- und Verkehrsmedizin. Seit knapp 28 Jahren selbstständig tätig mit eigener Praxis. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und liebt Autos. Im Besonderen sowohl Young- als auch Oldtimer.

 

 

 

PD Dr. Jan Bauer, 34 Jahre, Facharzt für Arbeitsmedizin mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, verheiratet, noch  keine Kinder. In seiner Freizeit geht er gern Joggen in der Natur „zum Kopf frei kriegen“ und hört gern Musik. Eigentlich querbeet, aber am liebsten elektronische Musik. (mehr …)

Buchtipp: Mythos Motivation

Sprengers Opus besitzt wahre Sprengkraft

Das Werk von Reinhard Sprenger, Mythos Motivation ist ein erwiesener Klassiker, von dem jeder zumindest gehört haben sollte. Vor allem Führungskräfte, die ihre Mitarbeitenden erfolgreich motivieren möchten, sollten das Buch einmal quer gelesen haben. Der Autor provoziert mit bissigen Thesen und neigt zuweilen dazu, den gleichen Standpunkt aus verschiedenen Perspektiven immer wieder neu zu beleuchten. Dennoch macht es großen Spaß und belohnt die Lesefreude durch eine süffisant-sarkastische Art, Dinge auf den Punkt zu bringen. (mehr …)

Karriere machen – auch ohne Leiter!

Studium – Job – Chef = Ideale Karriere!

Wirklich?!?

Exzellente Abschlüsse von Schule und Studium. Danach Anheuern beim Top-Arbeitgeber. Der Weg führt konsequent von der Fach- über Führungskraft stringent immer weiter nach oben an die Spitze. Nur wer die höchsten Titel trägt, hats wirklich geschafft. Dann ist die Karriere perfekt. (mehr …)

Warum eignungsdiagnostische Verfahren für alle Beteiligten von großem Vorteil sind

Am Beispiel CAPTain Test

Eignungsdiagnostische Tools sollen Aufschluss über Persönlichkeiten und deren Leistungsverhalten im beruflichen Kontext geben. Sie werden im Rahmen von Bewerbungsprozessen eingesetzt und sollen die Eignung der Kandidat*innen für ein bestimmtes Jobprofil erkennen. Zum Beispiel in Assessment Centern oder Job Interviews.
Aber was ist dran an diesen Tools? Was bringen sie wirklich?

Guido Lysk bezieht Stellung als jemand, der sich tagtäglich mit diesen Themen beschäftigt

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Wie Sie die richtige Kandidat*in Arbeitsmedizin für Ihr Unternehmen finden

Marktkenntnisse von unschätzbarem Wert

Wie finde ich die Stecknadel im Heuhaufen? Wer Fachkräfte im Bereich Arbeitsmedizin sucht, kennt dieses Gefühl nur zu gut. Der Bedarf im Unternehmen wächst und Reaktionen auf Stellenanzeigen fallen meist dürftig aus. ‚Im Leben muss man Kompromisse eingehen‘ , heißt es dann oft am Ende eines Suchprozesses. Wie man es schafft, den Kompromiss-Level möglichst niedrig zu halten, weiß Guido Lysk zu berichten. Er ist Berufsgruppenspezialisierte Experte und Personalberater.

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Praxisbericht Arbeitsmedizin: Prof. Monika Rieger, Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. med. Monika Rieger; Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, (c)Universitätsklinikum Tübingen
Fotografie: Verena Müller

Wie die Wissenschaftlerin aus Leidenschaft ihre Berufung in der Arbeitsmedizin fand

Geboren und aufgewachsen in Freiburg, absolviert die heute 53-jährige, abgesehen von einem einjährigen Abstecher nach Innsbruck, dort auch ihr Studium der Humanmedizin. Es folgen weitere Stationen wie Wuppertal, wo sie 2002 im Fach Arbeitsphysiologie und Arbeitssicherheit habilitiert. In Witten übernimmt sie ab 2003 für vier Jahre die Leitung des Bereichs Forschung, Kompetenzzentrum für ambulante Versorgung und Allgemeinmedizin an der Fakultät für Medizin, Universität Witten/Herdecke. Seit 2008 lebt und arbeitet Prof. Rieger in Tübingen, wo sie 2009 auf die Professur für Arbeits- und Sozialmedizin berufen wird. 2019 wird sie zudem Stellvertretende Vorsitzende, Zentrum für Öffentliches Gesundheitswesen und Versorgungsforschung Tübingen.

In ihrer Freizeit füllt sie ihren persönlichen Energiespeicher, frei nach dem Motto „Hauptsache Frischluft“, am liebsten mit Wanderungen, ausgedehnten Spaziergängen oder Radtouren wieder auf. Zudem genießt Prof. Rieger regelmäßige Besuche von Ausstellungen, Konzerten, Theater- und Opernaufführungen.

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6 Tipps, wie Sie als Führungskraft Ihr Team im Homeoffice motiviert halten

Tipps für Motivation im Homeoffice_DocatworkKontakt vertiefen, genau hinschauen und situativ handeln

Arbeiten im Homeoffice hat zu einschneidenden Veränderungen in der Arbeitswelt geführt. Der klassische Arbeitsablauf ist bis auf Weiteres ad acta gelegt. Anstatt sich morgens frisch geduscht und gestylt in Richtung Arbeitsplatz aufzumachen, ist nun der nahe gelegene Küchen- oder Esstisch das Ziel. Alles spielt sich zu Hause ab. Der Job hat das private Umfeld erobert, indem jeder mit unterschiedlichen Bedingungen zu kämpfen hat: die einen gegen Einsamkeit, die anderen um jede ruhige Minute.

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Berufliche Motivation als Karriere-Booster

Warum die eigene Motivation über Freud und Leid im Job (mit-)entscheidet

Vielleicht haben Sie es schon erlebt: Gerade im Vorstellungsgespräch taucht gerne diese vermeintlich einfache Frage nach der persönlichen beruflichen Motivation auf. Klar, kein Problem. Das ist schnell beantwortet! Jeder weiß doch, was ihn im Job motiviert.

Ist das wirklich so? Was genau motiviert mich im Job? Vor allem, warum ist es so wichtig diese zu kennen?
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